KETAMIN

Ketamin ist ein sogenanntes dissoziatives Anästhetikum1. Es wird meist als Narkosemittel in der Human- und Tiermedizin in Pulver- oder flüssiger Form eingesetzt. Als Droge wird es injiziert, Getränken beigemischt, geschnupft oder in Form von Joints bzw. Zigaretten geraucht. In Deutschland, der Schweiz und Österreich ist Ketamin rezeptpflichtig, unterliegt jedoch nicht dem Betäubungsmittelgesetz (Österreich: Suchtmittelgesetz).

Zu den kurz- und langfristigen Nebenwirkungen gehören gesteigerte Herzfrequenz, hoher Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, Depressionen, Amnesie, Halluzinationen sowie potenziell tödliche Atmungsprobleme. Ketamin-Konsumenten können eine regelrechte Gier nach dem Mittel entwickeln. Bei Einnahme hoher Dosen kommt es nach Berichten von Konsumenten zum sogenannten „Ketamin-Loch“, „einem Gefühl, neben sich zu stehen“, und zu „Nahtod-Erfahrungen“.

Da Ketamin einen losgelösten, traumhaften Zustand hervorruft, in dem der Konsument fast bewegungsunfähig wird, wird es auch als „K.O.-Tropfen“ verwendet: Opfer von Vergewaltigungen können sich oft an keine Details erinnern.

  1. 1. Dissoziatives Anästhetikum: Ein Medikament, das Seh- und Hörvermögen einschränkt und ein Gefühl der Distanz (Dissoziation) zur Außenwelt und zu sich selbst erzeugt.


SZENENAMEN


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