| GUINEA | 27. JUNI 2018 |

Drug-Free World spendet Guinea Hoffnung

Sylla Faouly wollte Wahrheit nach Guinea bringen und hat mit Drug-Free World die Hilfsmittel dafür gefunden.

Der Leiter von DFW Guinea, Sylla Faouly, (oben mit DFW-Kappe) bildet Schüler der King Hassan Moroccans Schule aus, und (unten) das DFW-Team an ihrem Hauptsitz.

Guinea ist eines der ärmsten Länder in Afrika. Das Land befand sich seit 1958 unter drei autokratischen Präsidenten. Drogenhändler nutzten seine Armut und Korruption aus, was zu erhöhtem Drogenkonsum führte.

Sylla Faouly, ein Unternehmer aus Guinea stellt fest: „Die Regierung meines Landes hat keinen Plan für Drogenaufklärungsprogramme, also verbreiten sich Drogen überall.“ Dieses fehlende Bewusstsein und der Wunsch, den Drogenkonsum zu reduzieren, führten Sylla suchend nach Hilfsmitteln zur Lösung, DFW.

Zuerst musste er die Regierung zu diesem Thema aufrütteln, und so traf er sich mit dem Staatsminister am Büro des Präsidenten für eine Partnerschaft. Danach traf er den Minister der Präsidentschaft, zuständig für die Sonderdienste zur Bekämpfung von Drogen und organisierter Kriminalität. Die DFW-Materialien trafen auf Anklang und so wurde Sylla gebeten den Aktionsplan der Stiftung einzureichen, damit das Ministerium ihn unterstützen könnte. Also richtete er sein eigenes Büro ein, vor welchem die Wand stolz verkündet: „Fondation pour un Monde Sans Drogue – Guinée“. Er stellte ein engagiertes Team von Professoren, Anwälten, Ärzten und Geschäftsleuten zusammen. Dann begannen sie mit den Vorträgen. Wie etwa an der der King Hassan Moroccans Schule, wo den Schülern beigebracht wurde, wie wichtig es ist, ein drogenfreies Leben zu führen. Auch begaben sie sich auf die Straße, um Hefte an die allgemeine Bevölkerung zu verteilen, und das werden sie auch weiterhin entschlossen tun, entsprechend ihrer Mission, Guinea drogenfrei und sicher zu machen.


WIR MÖCHTEN wirklich GERNE VON IHNEN HÖREN

Unsere Freiwilligen der DFW verteilen die Hefte der Fakten über Drogen an Menschen in ihren Gebieten, um Drogenmissbrauch zu stoppen, bevor er beginnt. Folgendes hatten einige jener zu sagen, die Hefte erhalten haben:

DEUTSCHLAND

„Vielen Dank für alles was Sie tun. Drei meiner Freunde starben im letzten Jahr an Opiaten.“

„Ein sehr enger Familienangehöriger starb an einer Opiatüberdosis. Dies ist die Art von Ausbildung, die nötig ist. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Tätigkeit.“

„Ich hatte den Traum, meinen Sohn zu retten, der auf Cannabis war, aufgeben müssen. Danke, dass Sie an vorderster Front stehen und für die Gesundheit unserer Kinder kämpfen. Ich bewundere die Art und Weise, wie sie an diese Sache herangehen und Sie haben mich dazu angeregt, weiterhin dafür zu kämpfen, dass mein Sohn drogenfrei bleibt.“

GRIECHENLAND

„Bitte geben Sie mir zusätzliche Exemplare, ich möchte diese Hefte in meiner Schule verteilen.“

„Hier ist die Nummer meiner Schule. Sie müssen sofort kommen und in meiner Schule einen Vortrag halten!“

EL SALVADOR

„Wir müssen erkennen, dass es sehr wichtig für uns ist, etwas über dieses Thema zu lernen. Es wird uns helfen, sich über die kurz- und langfristigen Wirkungen im Klaren zu sein.“

„Danke, dass Sie uns diese Kampagne bringen. Sie wird uns sehr helfen. Nun können wird etwas gegen die Ausbreitung der Drogen in unserem Gebiet tun.“

ENGLAND

„Das ist die Wahrheit. Das passiert wirklich.“

„Vielen Dank dafür. Mir war nicht klar, dass Cannabis zu anderen Drogen führt und dass es so gefährlich ist.“

„Das ist es, was unsere Jugend braucht. Es ist eine Situation, die angegangen werden muss.“

Südlich von Paris liegt Clermont-Ferrand. Es ist bekannt für sein internationales Kurzfilmfestival und umgeben von Bergen, die im Osten der Ebene Limagne Platz machen.

Mit seiner Kathedrale Notre-Dame-du-Port und dem berühmten ruhenden Vulkan Puy de Dôme ist Clermont-Ferrand zwar atemberaubend, aber dennoch keine Ausnahme der Drogenepidemie. Wie die 230 Kilogramm Cannabisharz in marokkanischen Koffern, die von der Polizei beschlagnahmt wurden oder die zwei am Bahnhof festgenommenen Männer, in deren Mägen sich 1,5 Kilogramm Kokain befanden erkennen lassen.

Um dies anzugehen, verstreicht keine Woche, in der die Drug-Free World (DFW) Ortsgruppe von Clermont-Ferrand, sich nicht auf die Straßen ihrer geliebten Stadt und der umliegenden Bereiche begibt, um die örtlichen Geschäfte mit den Heften der Fakten über Drogen zu versorgen, die diese dann an ihre Kunden weitergeben. Auch haben sie Stände auf Märkten und geschäftigen Straßen, an denen Besucher Materialien mitnehmen können. „Wie ein Kind, das an Weihnachten ein lang ersehntes Geschenk öffnet“, so hat ein Freiwilliger der Drug-Free World den Ausdruck im Gesicht eines Lehrers beschrieben, als dieser das Pädagogenkit von DFW an einem solchen Stand entdeckte.

Das Team begibt sich in Bereiche mit hohem Drogenhandel, einschließlich dem Bahnhof und dem Viertel Saint-Jacques, in dem die Drogendealer sich gezielt an die Einwanderer richten.

Jeder kann sich der DFW anschließen, das einzige was man mitbringen muss ist eine Leidenschaft dafür seine Region von Drogen zu befreien, so wie dieser Freiwillige – ein ehemaliger Alkoholiker. Nachdem er über die Sucht gesiegt hatte, ist er nun entschlossen, andere davon abzuhalten, in die gleiche Falle zu tappen. Mit fast 70 Jahren geht er mit den Heften in der Hand engagiert von Laden zu Laden und von Person zu Person.

Das Team begibt sich in Bereiche mit hohem Drogenhandel, einschließlich dem Bahnhof und dem Viertel Saint-Jacques, in dem die Drogendealer sich gezielt an die Einwanderer richten. Menschen aller Gesellschaftsschichten kreuzen ihre Wege – Polizeibeamte auf der Suche nach Lösungen, die Mutter eines heroinabhängigen Sohns, die entschlossen ist ihm zu helfen, die alltäglichen Einkäufer und Jugendlichen, die einfach nur „zum Vergnügen“ unterwegs sind. Mit der Hilfe von über eintausend Geschäften hat das Team seit 2017 bereits mehr als 42.000 Hefte verteilt und wird auch weiterhin damit fortfahren, durch die Verbreitung der Fakten eine drogenfreie Stadt zu schaffen.


FAKTEN

FAKTEN ÜBER ALKOHOLMISSBRAUCH

Es ist an der Zeit, den Menschen die Wahrheit über Alkohol zu nennen. Dies sind die Fakten:

30 %

DER TODESOPFER

durch Autounfälle starben aufgrund von Alkoholkonsum

200

BESCHWERDEN

weltweit, wie Leberkrankheit, Krebs und Verletzungen, steuert der Alkoholkonsum bei

4700

JUGENDTODE

werden in den USA pro Jahr durch Alkohol verursacht – mehr als durch alle illegalen Drogen zusammengenommen

80.000

TOTE PRO JAHR

werden in den USA durch alkoholbedingte Ursachen herbeigeführt

17 MILLIONEN

ERWACHSENE

wurden weltweit als alkoholsüchtig diagnostiziert


RETTEN SIE JUNGEN MENSCHEN DAS LEBEN

Unterstützen Sie die Foundation for a Drug-Free World und helfen Sie mit, unsere Jugend und unsere Zukunft vor der Zerstörung durch Drogen zu schützen. Ihre Beiträge ermöglichen es uns, unsere Aufklärungsmaterialien Schulen, Jugendorganisationen und anderen Gruppen und Einzelpersonen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Ihre Unterstützung hilft, jungen Menschen die Fakten zu vermitteln, die sie benötigen, um ein gesundes, drogenfreies Leben zu führen.