Crack

FAKTEN ÜBER DROGEN

Die beste Lösung ist, sich sachlich zu informieren und gar nicht erst mit Drogen anzufangen.

Drogen sind im Grunde genommen Gifte. Die genommene Menge bestimmt die Wirkung.

Eine kleine Menge wirkt stimulierend (macht aktiver). Eine größere Menge wirkt sedierend (dämpfend). Eine noch größere Menge kann tödlich sein.

Dies gilt für jede Droge oder psychoaktive Substanz. Nur die nötige Menge, um eine bestimmte Wirkung hervorzurufen, ist unterschiedlich.

Aber viele Drogen haben noch eine andere Wirkung: Sie wirken direkt auf den Verstand. Sie können die Wahrnehmungen einer Person verzerren. Als Folge davon können die eigenen Reaktionen sonderbar, unangemessen, irrational oder sogar destruktiv sein.

Drogen blockieren letztlich alle Empfindungen – nicht nur die unerwünschten, sondern auch die wünschenswerten. Während sie kurzfristig Schmerzen lindern können, zerstören sie die eigenen Fähigkeiten und Aufmerksamkeit und vernebeln das Denken.

Medikamente sind chemische Substanzen, die Vorgänge im Körper entweder beschleunigen, verlangsamen oder so verändern, dass er nach Möglichkeit besser funktioniert. Manchmal sind sie notwendig. Und doch sind sie letztlich Drogen: Sie wirken wie Stimulanzien oder Sedativa und eine Überdosis kann tödlich sein. Wenn man Medikamente nicht vorschriftsgemäß einnimmt, können sie ebenso gefährlich sein wie illegale Drogen.

Warum nehmen Menschen Drogen?

Menschen nehmen Drogen, weil sie in ihrem Leben etwas verändern wollen.

Dies sind einige der Gründe, die junge Menschen dafür angeben, warum sie Drogen konsumieren:

  • um „wie die anderen“ zu sein
  • um Probleme zu vergessen oder sich zu entspannen
  • um der Langeweile zu entkommen
  • um „erwachsen“ zu wirken
  • aus Protest
  • um es mal auszuprobieren

Sie denken, Drogen seien die Lösung für ein Problem, doch schließlich werden die Drogen selbst zum Problem.

Wie schwierig es auch scheinen mag, den eigenen Problemen ins Auge zu sehen – die Konsequenzen des Drogenkonsums sind stets schlimmer als das Problem, das man damit zu lösen suchte. Die beste Lösung ist, sich die Fakten zu besorgen und gar nicht erst mit Drogen anzufangen.

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REFERENCES


  1. European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction,
    State of the Drug Problem in Europe, 2008
  2. U.S. Drug Enforcement Agency Fact Sheet on Cocaine
  3. National Institute of Drug Abuse: NIDA Info Facts: Crack and Cocaine, April 2008
  4. United Nations Office on Drugs and Crime, World Drug Report 2008
  5. “Crack Facts & Figures,” Office of National Drug Control Policy, 2008
  6. “Illicit Drug Use During Pregnancy,” March of Dimes
  7. “Research Report Series—Cocaine Abuse and Addiction,” National Institute on Drug Abuse (NIDA)
  8. “Drug and Alcohol Use and Related Matters Among Arrestees 2003,” Zhiwei Zhang, Ph.D., National Opinion Research Center
  9. “Cocaine use among young reaches shocking levels,” thisislondon.co.uk
  10. “Monitoring the Future, Overview of Key Findings 2007,” NIDA
  11. UN Office on Drugs and Crime Annual Report 2008
  12. DEA History Book, 1985-1990
  13. “Crack ‘epidemic’ fuels rise in violent crime,” The Observer, 17 Feb 2002