KURZZEITWIRKUNGEN

  • Verzerrte Sinneswahrnehmungen
  • Panik
  • Angstzustände
  • Schlechte Koordination der Körperbewegungen
  • Verlangsamte Reaktionszeit
  • Nach einem anfänglichen „Hoch“ fühlt man sich schläfrig und niedergedrückt 
  • Beschleunigter Puls mit Risiko eines Herzinfarkts

Langfristige Wirkungen

  • Erhöhte Anfälligkeit für gewöhnliche Krankheiten (wie Erkältung, Bronchitis u. a.)
  • Schwächung des Immunsystems
  • Wachstumsstörungen
  • Abnorme Veränderung von Körperzellen
  • Verringerung männlicher Sexualhormone
  • Rapide Zerstörung von Lungenzellen und Schädigung des Gehirns, kann irreversibel sein
  • Rückgang von Potenz und Libido
  • Lernschwierigkeiten, vermindertes Aufnahme- und Erinnerungsvermögen
  • Apathie, Benommenheit, Antriebsschwäche
  • Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten

„Ich nahm Cannabis das erste Mal nur zum Spaß, weil mein bester Freund behauptete, ich würde mich nicht trauen, einen Joint zu rauchen und dazu ein Bier zu trinken. Damals war ich 14 Jahre alt. Sieben Jahre später endete ich als Süchtiger in der Gosse. Zu dem Zeitpunkt nahm ich Cannabis nicht mehr, um high zu werden, sondern um mich halbwegs normal zu fühlen.

Langsam entwickelte ich negative Gefühle über mich selbst und zweifelte an meinen Fähigkeiten. Ich habe diese Paranoia1 gehasst. Ständig habe ich mir über die Schulter gesehen, es war schrecklich. Besonders schlimm war, dass ich meinen Freunden nicht vertrauen konnte. Ich wurde so paranoid, dass ich es am Ende geschafft habe, sie alle zu vertreiben. Dann stand ich ganz allein da. Ich wachte morgens auf, rauchte einen Joint und machte so den ganzen Tag durch weiter.“ – Paul

 

  1. 1. Paranoia: Argwohn, Verfolgungsängste oder Verfolgungswahn.