EINE WELTWEITE EPIDEMIE VON ABHÄNGIGKEIT

Die toxischen Bestandteile von Meth führen zu massivem Zahnverfall, was auch als „Meth-Zähne“ bekannt ist. Die Zähne verfärben sich, werden schwarz und verfaulen bis zu einem Punkt, wo sie gezogen werden müssen. Zähne und Zahnfleisch werden von innen heraus zerstört und die Zahnwurzeln verfaulen.

Das United Nations Office on Drugs and Crime schätzt die weltweite Produktion von amphetaminartigen Stimulanzien, was Methamphetamin mit einschließt, auf etwa 500 Tonnen pro Jahr. Sie werden von 24,7 Millionen Menschen konsumiert.

Die Regierung der Vereinigten Staaten berichtete im Jahr 2008, dass etwa 13 Millionen Menschen über 12 Jahre Methamphetamin genommen haben, davon nehmen es 529.000 regelmäßig.

Im Jahr 2007 gaben 4,5 % der amerikanischen Highschoolschüler und 4,1 % der Mittelschüler an, dass sie mindestens einmal in ihrem Leben Methamphetamin genommen haben.

In einigen Teilen der Welt hat der Methamphetaminkonsum in den letzten Jahren zugenommen. In Europa war der Konsum relativ gering.

Problematisch war er vor allem in der Tschechischen Republik und in der Slowakei. Zu den Spitzenreitern in Europa gehört Tschechien, wo Meth unter der Vorkriegsbezeichnung Pervitin gehandelt wird. Pervitin wird in vielen kleinen und einigen größeren Untergrundlabors hergestellt und in erster Linie im Land selbst konsumiert, aber auch nach Deutschland, Kanada, Russland und in osteuropäische Länder exportiert. Aus der Tschechischen Republik, Schweden, Finnland, der Slowakei und Lettland wird berichtet, dass zwischen 20 und 60 % der Personen, die Entzugsmaßnahmen beantragen, Amphetamin und Methamphetamin missbrauchen.

In Südostasien ist die am häufigsten vorkommende Form von Methamphetamin eine kleine Pille, die in Thailand „Yaba“ und auf den Philippinen „Shabu“ genannt wird.